Sind wieder in der Schweiz

(bez) Wir sind heute Alle pünktlich 10:05 in Basel angekommen. Als wir auf das Gepäck warteten, fühlten wir uns auch in Basel wie in Afrika. Am Bildschirm steht, dass das Gepäck aus Paris auf dem Band 3 ankommt und Verspätung hat. Zuerst kam das Gepäck aus Rom auf diesem Band an. Nach ca. 20 Minuten stellte das Band wieder ab ohne dass unser Gepäck ankam. Ich dachte mir, es könnte ja sein, dass unser Gepäck woanders ankommt. Ich schaute mich bei den anderen Bändern um und oh Freude all unser Gepäck ist vollständig auf einem anderen Band angekommen.

Mit einem feinen Mittagessen haben uns unsere Tochter und ihr Freund verwöhnt und danach hat uns ein Mittagsschlaf die erste Müdigkeit genommen. Nun sind wir am Auspacken und verarbeiten all unserer Eindrücke.

Wir freuen uns nun wieder auf den Schweizeralltag.

 

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Letzter Tag in KIN

Heute haben wir wieder mal zwei Stunden auf das Auto gewartet. Am Morgen hatten wir noch ein Treffen mit der Kirchenleitung in KIN (Foto) wo wir über unseren Einsatz sprachen und Fragen beantworteten. Eine Frage war, ob wir die Pumpe nicht schneller fertigstellen können. Wir erklärten ihnen, dass wir nur Schrittweise vorgehen wollen damit das Projekt auch langfristig Erfolg haben kann. Die lokalen Verantwortlichen und die Bevölkerung müssen verstärkt so sensibilisiert werden, dass sie das System verstehen und unterhalten können. Wir wollen auch sehen, dass sie gewisse Arbeiten wie Zisternenbau und Dachrinnen montieren selbständig ausführen können. Das Verständnis für die Technik muss durch Schulung und praktische Arbeiten verbessert werden.

Nach dem Mittagessen beim Kirchenleiter Alfred Mbuta verbrachten wir den Nachmittag beim Einkaufen und einem Besuch beim kongolesischen Leiter eines Wasserprojektes.

Zum Abschluss assen wir in einem griechischen Restaurant. Wir haben das europäische Essen sehr genossen und freuen uns wieder auf unsere Küche.

Morgen werden wir noch einen Professor besuchen und noch ein paar Einkäufe tätigen bevor wir in der Stadt einchecken. Nach dem Mittagessen werden wir dann Richtung Flughafen losfahren und das Land nach vier Wochen wieder verlassen. :-(

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Wir sind wieder gut in KIN angekommen

Wir sind heute nach einer 21.5 Stündiger Reise wieder gut aber sehr müde in KIN angekommen. Im Moment kann ich nicht mehr schreiben da wir uns unbedingt für die nächsten zwei Tage und die Rückreise erholen müssen. Fotos von ein paar Eindrücken und Arbeiten findet ihr unter www.kwangeau/projekt/aktueller Stand/Fotos

Danke für eure Kommentare. Wir konnten sie Alle lesen aber nicht darauf reagieren da das Internet in Matamba-Solo nicht richtig funktionierte und sehr langsam war.

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Die Zisterne muss fertig werden.....

(sé) Berhard schreibt:

Hallo Zusammen

 

In einer Woche sind wir hoffentlich, wenn alles gut geht wieder zuhause. Wir werden mit vielen unbeschreiblichen Erlebnissen und vielen Eindrücken in unseren Alltag einsteigen. Da der LKW erst diesen Mittwoch ankam, müssen wir und die Handwerker auch am Samstag und Sonntag an der Zisterne und der Quelle arbeiten. Wir können fast alle unsere vielen Ziele erreichen. Das wichtigste Bauprojekt ist die Zisterne, welche am Montag fertig sein sollte. Gestern erlebte ich das Highlight dieses Einsatzes. Während David und ich alle Häuser mit Wellblechdach im Dorf ausmassen, entdeckte ich eine Gruppe kleiner Kinder die im Sand eine Zisterne aus Ästen nachbauten. Sie kopierte exakt die Zisterne die wir im Dorf bauten. Fotos davon werde ich auf den Blog stellen, wenn wir am Mittwoch wieder in Kinshasa sind. Nächsten Dienstag werden wir wieder mit dem Auto zurück reisen. Uns geht es immer noch sehr gut.

Herzliche Grüsse Bernhard und Elisabeth

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Schulung von 6 - 8 Uhr

(sé) 20:30 Uhr: Anruf von Bernhard. Um 5 Uhr heute Morgen haben schon einige mit der Arbeit begonnen. Von 6 - 8 Uhr unterrichteten David und Bernhard Leute vom Dorf, die dann in die Arbeiten eingeführt werden. Diese sind sehr interessiert und machen mit. David leitet den theoretischen Unterricht und Bernhard den Praktischen. Danach geht es an die praktische Arbeit: Zisternenbau. Sie hoffen, dass sie die Zisterne bis zur Abreise fertig gebaut haben. Am Freitag kommt Stephane Kabongo für eine Zusammenkunft des Wasserkomitees. Am Dienstag 9. August werden sie die Rückreise mit dem Auto antreten.

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Halleluja - der Lastwagen ist da!

(sé) Nachricht von Bernhard: Halleluja - der Lastwagen ist angekommen! Heute Morgen um 7 Uhr. Bis auf einen Sack Zement ist alles eingetroffen. Uff. Tryphon hat viele Punkte des Vertrags nicht eingehalten. David übernahm die Verhandlungen mit dem Transportführer.

- Der LKW ist in einem sehr schlechten Zustand und nicht der, den wir in Kinshasa sahen.

- Es wurde noch mehr aufgeladen, was dann zur Verspätung geführt hat.

- Die Hälfte der Ladung ist nicht für uns, obwohl wir für den ganzen LKW bezahlen.

- Es reisten einige Personen mit, Abfahrt- und Ankunftszeit wurden bei weitem nicht eingehalten. Momentan denkt David, dass wir mit Tryphon zu einer Lösung kommen.

David liebt Afrika, besonders das Leben im Dorf. Er geht gut (bestimmt und weise) beim Konflikt mit den Transporteuren um.

Nun wird es etwas knapp, wir hoffen, dass die Zisterne noch beendet werden kann. Heute führten wir eine erste Schulung durch. Das Interesse und die Hilfsbereitschaft der lokalen Bevölkerung sind gross. Alle haben sich inzwischen gut von der Wamba-Luadi-Reise erholt. Wir sind Alle glücklich und bei bester Gesundheit und Laune.

Liebe Grüsse Bernhard und l’équipe.

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Quel aventure!

(sé) Berhard schrieb am 1. August :

Liebe Alle Gestern waren wir noch in Wamba-Luadi im Gottesdienst. Anschliessend stiegen wir zu einer 200 Meter tiefer gelegenen Quelle. Diese ist kleiner als jene in Matamba Solo. Das Spital und die Hanswerkerschule besuchten wir ebenfalls. Wir waren sehr beeindruckt von der Einfachheit. Um 16 fuhren wir wieder Richtung Matamba-Solo ab. Unterwegs sagte der Fahrer bei einem mittelgrossen Dorf, dass er noch Diesel benötige, da im Tank zu wenig ist. Da die Organisation von Diesel hier nur über Beziehungen geht und die nächste Tankstelle über 300 km entfernt ist, kann dies länger dauern. Der Chef sagte, wir haben keine Zeit wir sollen losfahren. Um 18:30 blieben wir im Sand bei Dunkelheit stecken. Zu Fuss liefen wir 30 Minuten bis zum nächsten Dorf wo wir auf das Auto und die zwei Besatzungsmitglieder warteten. Die Bevölkerung brachte uns Stühle und Getränke. Mit der Zeit brachte jemand Glut um ein Feuer zu entfachen. Der Sternenhimmel mit den Sternschnuppen war wunderbar. Das Auto kam um 21 Uhr bis 100 Meter vor das Lagerfeuer und blieb dann ohne Diesel auf der "Strasse" stecken. Die Einheimischen versuchten aus dem 13 km entfernten Matamba-Solo einen Kanister Diesel zu organisieren. In diesem Dorf funktionierte zwischendurch die Telefonverbindung. Als nach 22 Uhr noch niemand mit dem Kanister kam und es kalt wurde, gingen wir Weissen zum Auto um uns Auszuruhen. Als wir beim Auto ankamen, ruhte sich der Boychauffeur schon auf der Motorhaube aus. Er hatte einen sehr anstrengenden Tag, weil er immer wieder Äste abhacken musste damit das Auto durch den Sand kam. Anschliessend lief er dem Auto hinterher um noch aufspringen zu können. Zu zweit versuchten wir auf dem Beifahrersitz zu schlafen. David, der Chauffeur und ein Huhn versuchten dasselbe hinten auf und neben dem Gepäck (Koffer, Zement, Nüsse, Früchte ....) auf der harten Querbank. Elisabeth bekam noch starke Blasenschmerzen und musste oft ins Freie um Wasser zu lassen. Nach einem Stossgebet, war sie um 2 Uhr wieder Schmerzfrei. Die Restlichen fünf Insassen verbrachten die Nacht auf einem Stuhl am Feuer. Wir waren alle froh, als es um 6 Uhr Tag wurde. Es war für alle eine schreckliche Nacht. Um 6:15 kam endlich jemand mit dem Kanister auf dem Kopf. Er musste 10 km zu Fuss zurück legen, weil der erste Töff welcher uns den Kanister bringen sollte nach kurzer Zeit eine Panne hatte. Er konnte noch wenden und einen zweiten Töff organisieren. Der Leiter des Gesundheitsdienstes wollte uns den Kanister selber bringen. Aber auch er blieb nach 3 km stecken und musste zu Fuss ins nächste Dorf wo er übernachtete und zwei Stunden schlafen konnte. Immerhin zwei Stunden mehr als wir. Um 6:25 konnten wir endlich losfahren und den gestrandeten Töfffahrer inkl. Töff mitnehmen. Es kamen auch noch andere Personen mit, so dass hinten zwischenzeitlich neun Personen waren. Auf der ganzen Fahrt war auch eine Teenagerin dabei welch in regelmässigen Abständen während der Fahrt zum Fenster aus brechen musste und hinten für grosse Aufregung sorgte. Als der Töff aufgeladen war, sprang der Motor vom Auto nicht mehr an. Bei der Batterie war ein Kabel abgebrochen welches Dank Schweizermesser wieder notdürftig repariert werden konnte. Ein Kilometer weiter mussten wir warten weil das Auto vor uns stecken geblieben war. Zusammen wurde ein neuer Weg im Wald freigelegt. Die letzten zwei Kilometer verliefen ohne Probleme. Die Leute haben letzte Nacht bis um 2 Uhr auf uns gewartet um uns noch zu verköstigen. Als erstes nahmen wir eine Kübeldusche. Sie wollten uns das einheimisch z'Nacht als z'Morgen aufstellen. David opponierte zum Glück. Elisabeth zeigte ihnen wie ein Rührei mit Zwiebeln zubereitet wird. So konnten wir ein für uns herrliches z'Morge mit Brot, Rührei und Avocado einnehmen. Heute ist zum Glück hier wie auch bei euch ein Ruhetag. So können wir uns gut ausruhen. Der Lastwagen ist leider immer noch nicht eingetroffen. Ce la vie en Afrique. Uns ging es sobald wir ausgeruht waren wieder sehr gut, mit einer Erfahrung reicher, die wir sicher nicht wiederholen möchten. Aber hier im Kwango ist alles möglich. Unsere Rückreise nach Kinshasa kann nicht wie geplant mit dem Flieger statt finden, da die MAF für diese Zeit nur ein Flieger mit einer Kapazität von 300kg hat. Da wir voraussichtlich fünf Personen sind mit Gepäck, reicht dies nicht. Aus diesem Grund werden wir die Rückreise vom 9.8.16 wieder mit dem Auto bewerkstelligen. Herzliche Grüsse Bernhard & Elisabeth und David

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Besuch an der Quelle

(sé) Anruf von Bernhard am 27.7.2016:

Allen geht es gut. Alle sind schon zur Quelle hinabgestiegen. Bernhard schwärmt von einem Tauchbad im frischen Wasser! Die Arbeit geht flott voran. Das Fundament der Zisterne beim neuen Gemeinschaftshaus ist schon fertig. Das grosse Dach wird in der Regenzeit viel Wasser liefern.  Für das Materiallager mussten sie 3 Bäume fällen, das Fundament ist fertig. Elisabeth und David haben für die Grunderhebung schon 23 Familien besucht. Elisabeth wollte zur Abwechslung einmal selber kochen. Man hat für die Arbeiter kleine Kartoffeln besorgt, aber die Kocherei war kompliziert. Von Freitag bis Sonntag werden sie  Wamba Luadi besuchen. Sie warten immer noch, dass der Lastwagen aus Kinshasa mit viel Material eintrifft. Wegen meiner Abwesenheit, werde ich erst ab 3. August am Blog weiter schreiben können.

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Gut Angekommen

(sé) Bernhard konnte mich am Samstag, 23.7.16 telefonisch erreichen. Sie sind gestern gesund aber müde in Matamba Solo angekommen. Von Kin bis Kasongo Lunda verbrachten sie 21 Stunden im Auto! Für Matamba Solo mussten sie wegen schlechter Strasse einen Umweg über Kishiama nehmen. Dort trafen sie Pfr. Kalau. Er lässt grüssen. In Matamba Solo wurden sie sehr herzlich empfangen. Am Montag hoffen sie mit Arbeiten beginnen zu können. Der Lastwagen ist mit 4 Tonnen Material noch unterwegs. Im Dorf möchten sie auch eine Zisterne für Regenwasser bauen.

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Ein weiterer Tag in Kinshasa

Um 23 Uhr beim Laden
Um 23 Uhr beim Laden

(ez) Heute entschied ich mich nicht mit zu den letzten Einkäufen mit zu gehen. Das ausruhen tat gut. Ich entdeckte in der Nähe einen hübschen kleinen Gemüsemarkt, wo ich den Spinat, Zwiebeln und frische Pili Pili für mein Gericht fand, ich hoffe nur der Spinat überlebt die Reise. Zwischendurch suchte ich unser Zimmer auf um im Alpsteinkrimi zu lesen.

Weil der Bancomat um die Ecke nicht funktionierte am Morgen bin ich zwei mal hingelaufen um nachzusehen, ob er aktiviert wurde. Um 16 Uhr war er tatsächlich in Betrieb, aber oha ich liess ja mein Postkärtchen zuhause, jetzt muss ich hoffen Bernhard hat irgendwo Geld gefunden. Wichtiger ist aber sicher, dass alles mit den Baumaterialen klappt.

 

(bez) Zuerst noch die Auflösung der gestrigen Schätzfrage. Es sind 840 Noten à 500FC mit einem Wert von 50Rp. Dies ergibt 400 Fr. Vor 20 Jahren hätte man für 400 Fr. einen ganzen Rucksack gebraucht um das einheimische Geld zu transportieren.

Heute war wieder ein sehr anstrengender Tag mit Einkaufen, Verhandeln und vielem Warten. Jeder, welcher auch nur einen Finger für uns krumm machte, wollte Geld. Zum Glück konnten wir diese an unseren einheimischen Begleiter Jules weiterleiten. Der Höhepunkt war die organisation des Lastwagens. Da wir alles gekaufte Material neben der Strasse deponierten, in der Meinung, dass es noch heute abgeholt wird, mussten wir sicher sein, dass der Lastwagen auch kommt. Dies kostete uns zwei Stunden Zeit, Nerven und eine Fahrt durch halb Kinshasa. Ich kann hier gar nicht schreiben was hier Alles im Detail läuft sonst käme ich wieder viel zu spät ins Bett. Auf jeden Fall ist der Lastwagen mit allem Material (ca. 4t) geladen und wir konnten um 22 Uhr unsere erste Nahrung nach dem Morgenessen geniessen. Dies war nur möglich durch das gute Verhandlungsgeschick von David und der Zusammenarbeit mit Jules und dem ganzen Team. Nun wird unser Reiseauto noch geladen, damit wir morgen um 6 Uhr Richtung Kwango losfahren können. Die Fahrtdauer wird wenn Alles gut geht 24 Stunden betragen für die ca. 350km.

Übrigens, ich konnte mit meiner normalen Postcard in KIN, ohne nennenswerte Probleme, Geld in Dollar aus einem Geldautomaten raus lassen.

Jetzt werden wir wahrscheinlich für längere Zeit kein Internetzugriff mehr haben. Macht euch keine Sorgen wenn wir erst wieder ab dem 10. oder 11.8.16 wieder schreiben können.

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Einkauf in KIN

(bez) Hier im Kongo wird hauptsächlich mit der 500er Note bezahlt. Dies entspricht bei uns 50Rp. Diese zwei Geldbündel erhielt ich gestern beim Wechseln. Sie bestehen nur aus den 500er Noten. Schätzt mal, was für einen Gegenwert diese in Schweizerfranken haben.

Den genauen Wert werde ich Morgen hier mitteilen.

Im Baushop
Im Baushop

(bez) Um 11 Uhr ging es mit einer langen Einkaufsliste los. Wir teilten uns in zwei Teams auf, Elisabeth und Jules besorgten das Essen für drei Wochen, da es in Matamba-Solo nur sehr beschränkte Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Der Rest vom Team war für das Baumaterial und die Werkzeugbesorgung unterwegs. In den ersten zwei Läden konnten wir das Werkzeug und das Wellblech besorgen. Der Ablauf sieht immer gleich aus. Am Eingang wird einem Afrikaner Alles mitgeteilt was man möchte. Dieser schreibt es von hand auf einen Zettel. Dies dauerte bei uns mehr als eine Stunde. Hinten im Laden muss die Ware bei einem Libanesen oder Chinesen bezahlt werden welcher seinen afrikanischen Magazinern mitteilt was sie holen sollen. David wartete mehr als 90 Minuten bis alles Material über die Theke kam. Dazwischen musste er warten weil andere bedient wurden und parallel auch noch andere Geschäfte wie Gasflaschenkauf erledigen. Parallel suchten Brunot und ich in einem anderen Laden noch fehlendes Material. In diesen Läden sind alle Artikel an der Wand mit einem Preisschild. In einem dritten Laden kauften wir noch Bauholz und Armierungseisen. Den Zement und PVC Rohre konnten wir nicht mehr kaufen da diese Läden schon geschlossen hatten.

Wir entschieden uns aus diesem Grund die Abreise in den Kwango um einen Tag auf Donnerstag zu verschieben. Heute gab es aus Zeitmangel kein Mittagessen dafür konnten wir schon um 18:30 ein Strassenrestaurant aufsuchen. Auch hier mussten wir über eine Stunde auf das Essen warten. Wir sind Alle sehr müde und froh früher ins Bett zu kommen.

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Einkaufsvorbereitungen in KIN

(bez) Gestern hatten wir ein Treffen mit unserer lokalen Partnerkirchenleitung (CEK-KIN). Sie stellten sich und ihre Kirche vor bevor wir uns und das Wasserprojekt vorstellten. Am Nachmittag konnten wir nur SIM-Karten kaufen. Es dauerte mehr als eine Stunde bis dies erledigt war. Anschliessend verhandelten wir mit einem Transportunternehmer (Herr Tryfon). Er ist nun bereit unsere ca. 4 Tonnen Material die 350km in den Busch zu transportieren. Wir waren sehr erleichtert als wir uns auf einen Preis einigen konnten. Mit unserem Fahrzeug können wir nur ca. 600kg Material transportieren. Wir kommen bis jetzt immer um Mitternacht zum schlafen da wir noch bis 21 Uhr planen und erst anschliessend in einem Strassenrestaurant essen wo wir auch nochmals eine Stunde warten bis das Essen kommt.

Heute werden wir versuchen diese 4 Tonnen einzukaufen. Bin sehr gespannt ob es klappen wird. Auf jeden Fall werden wir sicher sehr erschöpft sein.

Am Mittwoch werden wir um 8 Uhr Richtung Kwango abfahren. 

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1. Sonntag

(ez) Gestern ist auch David gut gelandet. Er, Bernhard und Bruno gingen im Restaurant nebenan noch eine grosse Portion Spaghetti essen. Ich plumpste schon ins Bett. Nach einer allseits guten Nacht genossen wir ein gepflegtes Frühstück. Danach warteten wir zwei Stunden auf unseren Fahrer und Jules, ups wir machten uns so viele Gedanken: ist das typisch Afrika, aber das ist doch unfair der Gemeinde gegenüber, die uns erwartet und so fort, eben wie richtige Schweizer. Am Ende kam heraus, dass wir fast rechtzeitig im Gottesdienst waren. Ein herzliches Willkommen für jeden von uns wurde zelebriert, da wird nicht gespart mit Halleluja Rufen und Amen, mit Singen und Klatschen und trotz der sehr ärmlichen Umgebung am Schluss noch das tanzende Opfer. Es war einfach überwältigend für mich ein Teil davon sein zu dürfen.

Es gäbe so viel zu erzählen,  aber nun will ich mich lernen kürzer zu fassen. Am späten Nachmittag gabs dann mit  allen in "unserer Stube" eine lange Besprechung. Tagesprogramme und Planung der Arbeiten um eine Einkaufsliste zu erstellen. Jetzt sind wir ganz gespannt, wie es mit dem Einkaufen klappen wird.

 

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Gut gelandet in Kinshasa

 

(ez) Es war wieder mal eine Landung, wo viele Passagiere geklatscht haben kaum sind wir mit Gepolter auf dem Boden angekommen. Für mich ein Dank an Gott, der uns begleitet. Glücklich machte mich auch, dass wir alle Gepäckstücke wieder entgegennehmen konnten. Jules, der Koordinator der kirchlichen Projekte(Landwirtschaft, Schulen, Gesundheitsdienst, Handwerkerschule und Frauenarbeit) den wir noch nicht kannten, empfing uns am Flughafen Ausgang sehr herzlich. Kaum eingezogen im "Saint Eloi" lernten wir den Swiss Market (ein Einkaufsgeschäft, wie ein Migrospartner bei uns) von innen kennen, für die Nase ein Erlebnis. Überhaupt sind Nase, Ohren und Augen und damit sicher auch das Herz in einer ganz anderen Welt. Nachdem Jules weiterzog, kam Bruno (der technische Berater für Bauwesen) mit seiner Schwester an. Er wird uns auch die ganze Zeit begleiten.  Wir konnten sie in unserem Zimmer begrüssen, weil ein Sofa darin steht. Nun ruhen wir uns etwas aus bis wir mit Bruno zu Nacht essen. Für Bernhard und Jules geht es dann anschliessend an den Flughafen um David abzuholen.

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1. Reisetag

Mit 140kg Gepäck sind wir heute abgereist. Wir konnten Alles mitnehmen mussten aber ein fünftes Gepäckstück anmelden.

Nun sind wir gerade in Paris und warten auf den Flug nach Kinshasa (KIN). Wenn alles gut geht landen wir um 6:15 Lokalzeit in KIN.

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Countdown läuft

Am Freitag 15.7.16 18:35 fliegen wir von Basel ab. Auf diesem Blog werden wir, soweit eine Internetverbindung besteht, Informationen über unseren Einsatz veröffentlichen. Unsere Spannung steigt, die Koffer füllen sich, letzte Einkäufe sind noch zu tätigen, diverse Listen wollen noch erstellt werden und die Freude auf diesen Einsatz steigt mehr und mehr.

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